Die Vierte konnte ihre Möglichkeiten auf einen Punkt beim Aufstiegskandidaten aus der Oberpfalz in einem spannenden Finale nicht nutzen
Zu Beginn ein großes Dankeschön an SF Hannweber dafür, dass er seinen Freitagabend opferte, um das Transportproblem der vierten Mannschaft bei deren einzigem Auswärtskampf außerhalb Nürnbergs zu
lösen. So musste beim Kreisliganeuling kein Brett kampflos abgegeben werden.
Der Gastgeber bot an den vorderen drei Brettern Bezirksliganiveau. Während über die Schnellpartie an Brett eins der Mantel des Schweigens gelegt werden sollte, entwickelte sich die hochwertigste
und spannendste Partie des Abends an Brett 3, wo sich Gerd Müller im Mittelspiel einen Qualitätsvorteil und eine technisch gewonnene Partie erkämpfte.
Nach etwa anderthalb Stunden war die Partie an Brett eins verloren, die Stellungen an den Brettern 2 bis 4 ausgeglichen, an Brett 5 und 6 Minusbauern und an Brett 7 und 8 materielle Vorteile von
mindestens einer Leichtfigur für uns zu verzeichnen. Lirian Kelmendi an Brett 7 und Thomas Kotrini an Brett 8 ließen nicht mehr anbrennen und wir zogen mit 2:1 in Führung. Die Lage von Hans
Dasbach an Brett 6 verschlechterte sich kontinuierlich, während Jakob Pirsohn an Brett 5 in einem Turm-Bauern-Endspiel durch einen vorgeschobenen und vom König unterstützten Freibauern eine klar
gewonnene Stellung erreichte. Nachdem an den Brettern zwei und vier die Gastgeber unwiderstehlichen Druck aufgebaut hatten und Rudolf Zoller und Udo Hutzler aufgeben mussten, war gegen 23 Uhr
beim Stand von 2:4 noch ein Mannschaftspunkt möglich. Jakob Pirsohn schaffte es jedoch, durch eine Reihe verkünstelter Züge den klaren Gewinnvorteil wegzuwerfen und nach seiner Aufgabe war der
Figureneinsteller an Brett 3 durch Gerd Müller kurz vor Mitternacht nicht mehr ursächlich für die dritte Niederlage dieser Saison.
Die sechste Runde der Kreisliga 3 Mitte Februar hält für uns ein Freilos bereit und zum Abschluss der Spielzeit am 13. März empfangen wir die achte Mannschaft von Schwarz-Weiß Nürnberg am
Palmplatz.
Dirk Lohse